Währungsumrechnung bei Kontenabstimmungen

In dem folgenden Artikel möchte ich aus meiner Berufserfahrung im Rahmen der Prüfung von Jahresabschlüssen von Industrieunternehmen informieren. Dabei soll es insbesondere um die Vorstellung von Hilfsmitteln gehen, die im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit verwendet werden.

Dieser erste Artikel soll sich mit der Abstimmung von Bankkonten beschäftigen. Selbst mittelständische Industrieunternehmen sind heutzutage international aufgestellt. Neben ihrem Hauptsitz in Deutschland verfügen sie meist über Tochterunternehmen, Niederlassungen und Zweigstellen im Ausland. Um Finanztransaktionen mit diesen ausländischen Gesellschaften durchführen zu können, benötigen die Unternehmen Fremdwährungskonten, wie zum Beispiel in US-Dollar (USD), Britischen Pfund (GBP), Schweizer Franken (SFR) oder mexikanischen Peso.

Da die Bilanz eines Unternehmens eine Stichtagsbetrachtung darstellt, sind im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses Bankabstimmungen vorzunehmen. Es soll also überprüft werden, ob das in der Buchhaltung geführte Konto betragsmäßig mit dem tatsächlichen Konto bei einer Bank übereinstimmt. Differenzen können sich hierbei insbesondere aus abweichenden Zeitpunkten der Wertstellung (sog. valutarische Differenzen) ergeben.

Um eine Abstimmung ermöglichen zu können, werden zur Überprüfung der betragsmäßigen Kongruenz zudem die Wechselkurse der jeweiligen Währungen benötigt. Anhand des Fremdwährungskurses können die Bestände im Fremdwährung in die Berichtswährung (zumeist Euro) umgerechnet werden. Fremdwährungskurse lassen sich im Internet bei einem Währungsrechner, wie beispielsweise www.waehrungsrechner-online.de in Erfahrung bringen.


Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich zu dokumentieren. Bei einer Vielzahl von Währungskonten eignet sich die Dokumentation in einer elektronischen Tabelle.

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